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Thema: Zuletzt gesehener Film-Topic - Reboot!       

  1. #551
    Cineast
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    Avatar von Gartek
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    Wir haben gestern Barbarella (1968) mit Jane Fonda gesehen. Kam neulich mal im Fernsehen. Stromii hatte angefangen zu gucken, ich kam 10 Minuten später dazu. Das sah so schlecht und billig aus, dass wir uns dachten, den mal auszuleihen und in voller Pracht (?) und im O-Ton genießen zu können. Mannomann, was für eine Trash-Granate. Und Jane Fonda war damals echt knackig. Da waren BergH und Grainger doch sicher auch damals im Kino...

    Zur Story muss man nicht viel sagen. Weltraum-Astronautin Barbarella wird vom Präsidenten der Erde auf die Suche nach dem verschwundenen Wissenschaftler Durand Durand geschickt. Sie gerät natürlich ständig in Schwierigkeiten, muss von starken Männern gerettet werden, die sie als Bezahlung dann poppen dürfen. Und dann noch so Details, dass der Revolutionsführer Dildano heißt...

    Wertung fällt echt schwer. Objektiv aus heutiger Sicht gesehen totaler Scheiß, der das Zelluloid kaum wert ist. Auf der anderen Seite aber so schlecht, dass er schon wieder gut ist und damals sicher gewagt. Zumindest auf dem Papier eine Frau, die ihren Weg als erfolgreiche Astronautin geht (als Gegenentwurf zur damaligen Realität als Hausfrau und Kinder), auch wenn sie tatsächlich im Endeffekt alleine nix gebacken kriegt und immer Hilfe von Männern braucht (und diese natürlich nur das eine wollen und auch bekommen).

    Also xxx/10 Orgasmus-Foltermaschinen.

  2. #552
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    Zitat Zitat von Gartek Beitrag anzeigen
    Wir haben gestern Barbarella (1968) mit Jane Fonda gesehen. Kam neulich mal im Fernsehen. … Da waren BergH und Grainger doch sicher auch damals im Kino...
    Da wäre ich damals sicher gerne ins Kino gegangen , aber für die damaligen Verhältnisse war der Film viel zu freizügig.
    Als Jugendlicher hätten die mich da niemals rein gelassen.

    PS: ich habe den kürzlich auch auf arte gesehen und der Film war auch kurze Zeit in der arte Mediathek.
    Mit dem JDownloader lassen sich die Filme aus der arte Mediathek problemlos herunter laden.

  3. #553
    Cineast Avatar von Maxe
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    Zitat Zitat von Grainger Beitrag anzeigen
    Da wäre ich damals sicher gerne ins Kino gegangen , aber für die damaligen Verhältnisse war der Film viel zu freizügig.
    In den 1970ern ist der Film definitiv Samstagsabend in der ARD gelaufen ... und habe ihn toll gefunden. Für Heutzutage möchte ich mich der Beurteilung von @Gartek anschließen.

  4. #554
    Dauergast Avatar von gibber
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    Und bitte nicht Durand-Durand vergessen. Namensgeber der fast gleichnamigen 80er Band

  5. #555
    Cineast Avatar von Maxe
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    Zitat Zitat von gibber Beitrag anzeigen
    der fast gleichnamigen 80er Band
    Da werden Erinnerungen wach: The Wild Boys

  6. #556
    Cineast
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    Avatar von Gartek
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    Zitat Zitat von Grainger Beitrag anzeigen
    PS: ich habe den kürzlich auch auf arte gesehen und der Film war auch kurze Zeit in der arte Mediathek.
    Mit dem JDownloader lassen sich die Filme aus der arte Mediathek problemlos herunter laden.
    Aber ich bin ja notorischer O-Ton-Gucker (und gerne mit Untertiteln) - daher ist deutsches Fernsehen eher außen vor bei mir...

  7. #557
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    Zitat Zitat von Gartek Beitrag anzeigen
    Aber ich bin ja notorischer O-Ton-Gucker (und gerne mit Untertiteln) - daher ist deutsches Fernsehen eher außen vor bei mir...
    Du kannst bin der arte-Mediathek meist wählen, welche Version des Filmes Du haben möchtest.
    Oft auch in O-Ton mit deutschen Untertiteln.

    Und viele der Independent-Produktionen, die man sich da ansehen/herunter laden kann, gibt es ohnehin in keiner synchronisierten Fassung.

    Ob diese Filme einen immer interessieren ist dann wieder eine ganz andere Frage, z.B. ist iranisches Autorenkino sicherlich auch nicht jedermanns Fall (meiner z.B. eher nicht ).

  8. #558
    Cineast
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    Avatar von Gartek
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    OK, mit O-Ton gucken meine ich schon hauptsächlich englischsprachige Filme. Französisches oder andere Sprachen gucken wir dann auch lieber synchronisiert.

  9. #559
    Cineast
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    Avatar von Gartek
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    Zuletzt gesehene Serie: Boardwalk Empire (HBO), mit Steve Buscemi

    USA, Atlantic City, 1920: Beginn der Prohibition. Die von Martin Scorcese (auch Regie beim Pilotfilm) produzierte Serie dreht sich um Aufstieg (und Fall) diverser echter (Al Capone, Arnold Rothstein, Lucky Luciano u.a.) und fiktiver (Buscemis Charakter Enoch "Nucky" Thompson) Alkoholschmuggler. Handlungsorte sind vornehmlich Atlantic City, New York und Chicago. Wie häufiger bei HBO-Serien gibt es ordentlich "auf's Maul" (Zitat Hansen) und Freizügigkeiten. Darüber hinaus aber auch eine spannende Handlung voller Intrigen, Deals, wechselnder Allianzen, Gier, Alkohol, Zigaretten und anderer Drogen. Ach ja, wenn die Schauspieler nicht an Lungenkrebs sterben, bei dem was die sich da vor der Kamera alles an Glimmstängeln reinpfeifen mussten, dann weiß ich's auch nicht. Da kriegte ich beim Gucken schon ein Kratzen im Hals...

    Staffel 1-4 mit jeweils 12 Folgen handelt ungefähr die Jahre 1920-1924 ab. Staffel 5 mit 8 Folgen springt dann ins Jahr 1931 (aber mit Rückblenden in Nucky Thompsons Kindheit und Jugend) und beschließt die Serie mit einem historisch adäquaten, auch konsequenten aber in einigen Punkten emotional unbefriedigenden Ende.
    Ich würde sagen, die einzelnen Folgen schwanken so zwischen 7/10 und 9/10, im Schnitt 8/10 Gesichtsmasken.

  10. #560
    Cineast Avatar von Maxe
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    Shamless (Staffeln 1-5)
    Das Leben einer Asozialenfamilie in Chicago.

    Erst habe ich mich nicht richtig herangewagt, da ich herablassendes Unterschichten-TV befürchtete. Das ist die Serie mitnichten: Sehr gut gemacht, mit Humor und wortwörtlicher Schamlosigkeit. Letzteres bedeutet insbesondere für die USA erstaunlich freizügige Sexszenen. Als Schlaglichter möchte ich das "ständige" Einquartieren in fremden Wohnungen durch das Familienoberhaupt, den Sex des Nachbarn mit seiner Schwiegermutter und Zeugungsabsicht, die verbuddelte Tante im Garten sowie die Pädophilenhatz nennen

    Selbstverständlich darf bei dieser US-Serie kein Realismus erwartet werden!

    Negativ fällt mir nur die Abwesenheit jedweder Sozialkritik auf, obwohl sich diese hier geradezu aufdrängen würde. Nein, jeder der Assis hat irgendwie seine Chancen, die er natürlich grandios vermasselt. Selbst Schuld! Also, Individualisierung der Probleme und Aufrechterhaltung des "amerikanischen Traumes", war aber auch klar. Positiv überrascht war ich von der "Erdung" des Wunderkindes (auch so ein US-Klischee) auf dem Elite-Collage ...

    Für gute - wenn auch manchmal etwas in die Länge gezogene - Unterhaltung gebe ich:
    8 / 10 Sozialschecks

  11. #561
    Cineast
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    Avatar von Gartek
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    Side Effects von Steven Soderbergh, mit Jude Law, Rooney Mara, Channing Tatum und Catherine Zeta-Jones

    Emily Taylor (Mara) leidet unter Depressionen. Auch der wegen Insiderhandels inhaftierte aus dem Knast zurückkommende Ehemann (Tatum) kann da nichts machen. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch landet Emily in der Praxis von Jon Banks (Law), der ihr ein relativ neu auf den Markt gekommenes Antidepressivum verschreibt. Leider sind die Nebenwirkungen nicht von schlechten Eltern...

    Recht spannender Streifen, zu dem ich nicht mehr verraten möchte. Wobei es ja schon spoilert, wenn man nur sagt, dass die Handlung die eine oder andere Überraschung aufwartet. Keine Neuerfindung des Rades, aber durchaus mal einen Blick wert. Bei den oben genannten namhaften Mitwirkenden sollte man das auch hoffen.

    8/10 rosa Pillen

  12. #562
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    Train to Busan

    Aus irgendeinem nicht genauer beschriebenen südkoreanischen Labor entweicht irgendein Zeugs, dass die Menschen in Zombies verwandelt.

    Es handelt sich dabei um die neuerdings in Horrorfilmen so beliebte Variante der Rennzombies, die nicht nur gemächlich durch die Gegend schlurfen, sondern ihre Opfer ziemlich schnell attackieren. Mit ihren historischen Filmvettern haben sie allerdings gemeinsam, dass sie dumm wie Brot sind.

    Ähnlich wie in Worldwar Z reicht ein Biss aus und innerhalb weniger Sekunden verwandelt sich das Opfer ebenfalls in einen Zombie.

    Die Handlung spielt zum weitaus größten Teil in einem koreanischen Hochgeschwindigkeitszug, in dem sich die Infektion ausbreitet. Die noch nicht Infizierten riegeln einen Teil des Zuges ab, der Lokführer versucht den Bahnhof von Busan zu erreichen. Die Stadt Busan ist angeblich eine sichere (vom Militär abgeschirmte) Zone.

    Dabei fährt der Zug durch ein Land, in dem sich die Infektion rapide ausbreitet. Die zunehmende Zerstörung der Städte, Landschaften und Bahnhöfe, durch die der Zug fährt, liefert den passenden Hintergrund zu dem Geschehen innerhalb des Zuges, in dem sich die Situation der Überlebenden zusehends verschärft.

    Der Film geht fast genau 2 Stunden und hat mich nicht eine Sekunde gelangweilt.
    Natürlich erfindet er das Genre nicht neu und auch das eine oder andere Klischee ist zu entdecken, aber insgesamt bietet er den Fans des Genres doch mal eine etwas andere Perspektive.

    Train to Busan war im asiatischen Raum ein ziemlicher Erfolg und hat auch hier auf etlichen Filmfestivals gepunktet. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Hollywood sich die Rechte für ein Remake gesichert hat, dass vermutlich mit deutlich größerem finanziellen Aufwand und Staraufgebot inszeniert werden wird.

    Und ebenso wahrscheinlich wird es (wie bei nahezu allen derartigen Hollywood-Remakes) deutlich schlechter sein als das Original (gibt ja einige davon, wie z.B. Open Your Eyes -> Vanilla Sky).

    Train to Busan hat eine IMDb-Wertung von 7,5/10 (immerhin einen halben Punkt mehr als Worldwar Z).
    Dem kann ich mich anschließen.
    Manche Arbeit gefällt mir.
    D
    a könnte ich stundenlang zugucken.

  13. #563
    Cineast Avatar von Maxe
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    '71
    Ein britischer Rekrut auf der Flucht in Belfast zu seiner Kaserne ... vor IRA und Briten.

    Ich hatte lange gezögert, mir diesen Film anzusehen, da ich eine einseitige, pro-britische Geschichtsdarstellung befürchtete. Das ist er nicht. Schon die GESTAPO-Methoden der Briten zu beginn des Einsatzes schockieren, aber auch die folgende Gewalt und der Verrat.

    Mal etwas urban-survival:
    7 / 10 Wecker

  14. #564
    Filmvorführer Avatar von padrino
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    Ghostbusters (reboot - extended cut): Also ich fand ihn gar nicht so schlecht, wie alle immer sagen. Vielleicht haben diese negativen Meinungen meine Erwartungen so gesenkt, dass ich nur begeistert sein konnte. Besonders witzig fand ich die Idee mit den künstlichen Balken im Bild... Frage mich, war das im Kino auch so? Dachte schon, das hätten sie extra für die 2D Version gemacht, denn so entsand auch in 2D eine witzige Räumlichkeit 8/10 Anspielungen

  15. #565
    Dauergast Avatar von DrunkenSheep
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    Zitat Zitat von padrino Beitrag anzeigen
    Ghostbusters
    Hab ich gestern auch ertragen müssen. Hab schon lange keine so unlustige Komödie und soviel Product Placement mehr gesehen. Ich frage mich echt, wieviel ein Schreiberling für eine im Bezug auf Gags und Handlung so dermaßen generische Gülle bekommt. Der Original-"Ghostbusters" ist in Sachen Handlung jetzt auch nicht academy-reif, aber so ein dämlich zusammengewürfelten und mit sinnlosen Zwischenszenen aufgefüllten Mist zu verzapfen, das ist schon peinlich.
    Nach dem ganzen "Wääääh, die Ghostbusters sind jetzt doofe Mädchen!!1!"-Geschrei letztes Jahr war ich in so einer Art Trotz-Modus und wollte den Film unbedingt gut finden. Trotzdem habe ich genau einmal kurz die Mundwinkel nach oben gezogen (beim Spruch mit dem "Jaws"-Bürgermeister ). Dass dann die schauspielerische Leistung der vier Damen auch eher am unteren Rand der Skala anzusiedeln ist (vor allem Kate McKinnon war ja grausamst!), hilft auch nicht weiter. Das waren in Sachen Charakter nichtmal Schatten von Abziehbildchen von Ramis, Murray & co.

  16. #566
    Kinobesitzer Avatar von Quentin
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    Zitat Zitat von padrino Beitrag anzeigen
    Ghostbusters (reboot - extended cut): Also ich fand ihn gar nicht so schlecht, wie alle immer sagen. Vielleicht haben diese negativen Meinungen meine Erwartungen so gesenkt, dass ich nur begeistert sein konnte. Besonders witzig fand ich die Idee mit den künstlichen Balken im Bild... Frage mich, war das im Kino auch so? Dachte schon, das hätten sie extra für die 2D Version gemacht, denn so entsand auch in 2D eine witzige Räumlichkeit 8/10 Anspielungen
    Ja, war im Kino auch so, ich habs sogar in IMAX 3D gesehen, da war der Effekt überdeutlich und ziemlich cool (die haben ja eine quadratische Leinwand und projezieren in die Mitte rein).

    Gruß,
    Quentin

  17. #567
    Cineast Avatar von Maxe
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    Mein (zufälliger) Rupert-Grint-Abend:

    * Wild Target
    Britische Komödie: Profikiller verschont weibliches Opfer und wird selbst zum Ziel.

    Getragen wird der Film komplett durch den steifen, britische Stil von Bill Nighy als Profikiller von Kindesbeinen an. Die Rolle kontrastiert gut mit Emily Blunt, der notorischen Diebin, und eben Rupert Grint als Sidekick.

    BTW Den Schluß hätte ich mir genau so für Dexter gewünscht:
    7 / 10 Zufallstreffern

    * Moonwalkers
    Die USA wollen als backup die Mondlandung faken und beauftragen mit dem Film versehentlich einen britischen Loser.

    Erfreulich blutiges Gemetzel, freizügige Oberkörper und bekiffte 1960er, wie es sie wohl nur im Film gab. Das Ganze als Komödie mit einem liebenswerten, gestörten sowie brutalen Ron Perlman und eben Rupert Grint.

    Ich hätte die Mondlandung "offener" gelassen, aber gute Unterhaltung:
    7 / 10 Rockopern

  18. #568
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    Battle Royale



    Von dem modernen japanischen Klassiker aus dem Jahr 2000 waren in Deutschland bisher nur DVD-Releases erhältlich, die mehr oder weniger geschnitten waren.
    Seit einigen Tagen ist eine BluRay-Fassung mit einer ungekürzten Kinofassung (113 Minuten) sowie einer ebenfalls ungekürzten (aber teilweise anders geschnittenen) Extended Version (121 Minuten) erhältlich.

    Ich habe mir die Extended Version angesehen.

    Die Handlung selbst ist schnell erzählt: in Japan herrscht eine wirtschaftliche Depression mit hoher Arbeitslosigkeit, die Kinder und Jugendlichen verweigern den Erwachsenen den Respekt und Gehorsam (für Japaner vermutlich eine besonders schwarze Zukunftsvision ), schwänzen die Schule, usw.

    Der Staat versucht Abhilfe zu schaffen, in dem er jedes Jahr eine gesamte Schulklasse auf eine einsame und menschenleere Insel verbannt, auf der sich die Jugendlichen gegenseitig umbringen sollen. Nach einer vorgegebenen Zeit darf nur noch einer überlebt haben, sonst werden die Sprengstoffhalsbänder (die alle angelegt bekamen) gezündet.

    Die Jugendlichen erhalten einen Rucksack mit ein paar Lebensmitteln, etwas Trinkwasser und irgend einer Waffe (der Inhalt ist zufällig ausgewählt und während der eine vielleicht eine Maschinenpistole mit ausreichend Munition erhält bekommt jemand anders nur ein Taschenmesser).

    Schauspielerisch hervorragend ist Takeshi Kitano in der Rolle des ehemaligen Klassenlehreres, der nun die Jagd organisiert und sich für all die Demütigungen, die ihm seine Schüler zugefügt haben, rächt.

    Der Film hat nach wie vor eine Altersfreigabe "ab 18 Jahren", was heute ein bisschen befremdlich erscheint. Das ist zwar ganz sicher kein Kinderfilm, aber es gab in letzter Zeit visuell deutlich härtere Filme, die man 16-jährigen zugetraut hat.

    Die IMDb-Wertung beträgt 7,70/10, dem kann ich mich anschliessen.

  19. #569
    Platzanweiser Avatar von Stromii
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    Kingsmen

    Wir hatten ziemlich viel Spaß an diesem alle Spionagefilme verwurstenden Streifen von 2014!!!

    8/10 Regenschirme

  20. #570
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    Rogue One



    Star Wars ist für mich immer noch ganz klassisch die Episoden 4-6, die Episoden 1-3 sind einfach schrecklich.
    Episode 7 fand ich nur so lala, ist im Prinzip ja auch nur ein Remake von Episode 4.

    Bei Rogue One war ich also durchaus skeptisch, hatte keine großen Erwartungen und wurde wahrscheinlich gerade deshalb einigermaßen angenehm überrascht.

    Die Tricktechnik ist natürlich besser (fast schon perfekt), es sind reichlich Anspielungen auf Episode 1 vorhanden (Rogue One ist ein Prequel, das relativ kurz vor dem Angriff der Rebellenarmee auf den Todesstern spielt und schildert, wie es zu der Schwachstelle am Todesstern kam und wie die Rebellen an die Baupläne gelangten) und auch die Besetzung ist teilweise besser wie in den Episoden 1-3 (keine niedlichen Kinderstars, keine lustigen Außerirdischen, keine lächerlichen Bösewichte).

    Trotzdem: der Funke, den ich vor fast 40 Jahren (!) bei Star Wars Episode 1 verspürte, wollte nicht so recht überspringen.

    Alles in Allem hat mir Rogue One aber gut gefallen und ich kann nur hoffen, dass das die Richtung ist, die die neuen Star Wars-Filme einschlagen werden.

    Die IMDb_Wertung von 7,90 halte aber für etwas zu euphorisch, 7,20/10 müssen auch reichen.

  21. #571
    Dauergast Avatar von gibber
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    Sehr schön fand ich bei "Rogue one" den Hebel zum Umlegen und die Station zum Einstöpseln für die Übertragung. War das eigentlich eine Hommage an "Zurück in die Zukunft "? Ansonsten vollste Zustimmung. 1- 3 waren lächerlich und 7 so lala. Könnte auch an meinem Alter liegen (56). "Rogue one" hatte wirklich was von einem Kriegsfilm.

  22. #572
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    The Last King



    Ein norwegischer Film, dessen Originaltitel Birkebeinerne lautet.
    Und der Originaltitel verrät auch schon sehr viel mehr über die Geschichte als der nichtssagende Titel "The Last King" (der darüber hinaus auch noch falsch ist, denn es dreht sich gar nicht um den letzten norwegischen König).

    Ich zitiere mal aus der Wikipedia:
    Eine Geschichte hat die Birkebeiner bis heute berühmt gemacht: Die Birkebeiner waren bereits zur herrschenden Aristokratie aufgestiegen, als sich gegen diese nun ein neuer Aufstand regte. Es begannen die Baglerkriege. König Håkon Sverreson, der Sohn König Sverres, war gerade gestorben, dessen Sohn Håkon Håkonsson war noch ein Kleinkind, da trachteten die Bagler dem Kind nach dem Leben; denn er war nun die Kristallisationsfigur der Birkebeiner mit Königsheil. Die Saga berichtet, die Birkebeiner hätten ihn sofort zu König Inge II. Bardsson gebracht. Nach einer Pause in Lillehammer (erste Erwähnung Lillehammers) an Weihnachten seien die beiden besten Skiläufer Torstein Skjevla und Skjervald Skrukka wegen der überall zu erwartenden Bagler nicht den normalen Weg durch Gudbrandsdalen, sondern über die Berge nach Østerdalen gezogen, und dies bei Frost, Schneetreiben und sehr schlechtem Wetter. Im Gedenken an diese besondere Tat gibt es noch heute die nationalen Rennen Birkebeinerløpet (Langstreckenlauf rund 20 km), Birkebeinerrennet (Langstrecken-Skilanglauf, rund 50 km) und Birkebeinerrittet (Langstrecken-Querfeldein-Radrennen rund 90 km).
    Quelle
    Die Geschichte beginnt mit dem Attentat auf König Håkon Sverreson, in dessen Folge er an einer Vergiftung stirbt. Sein illegitimer Sohn Håkon Håkonsson soll seine Nachfolge antreten, ist aber zu diesem Zeitpunkt noch ein Kleinkind.
    Die Bagler (erbitterte Feinde der Birkebeiner) setzen alles daran, dass Kind aufzuspüren und zu töten, bevor es mit seiner Mutter den Königshof erreichen kann.

    Der Film scheint sich einigermaßen exakt an die historischen Überlieferungen zu halten, die Rollen sind alle sehr gut und glaubwürdig besetzt (einige der Schauspieler scheinen in Norwegen recht bekannt zu sein), die Schauplätze und das ganze Ambiente wirkt glaubwürdig.
    Zumindest auf mich, ich kann mir das Leben in Nord-Norwegen im 12. Jahrhundert durchaus so vorstellen.

    Vom gleichen Regisseur ist auch Pathfinder (das Original von 1987, nicht das unsägliche Hollywood-Remake von 2007).

    Der Film ist imho ein kleines Juwel (ebenso wie Pathfinder), aber natürlich nicht für den von Hollywood geprägten Massengeschmack geeignet, der sich unter Mittelalter König Artus oder Prinz Eisenherz in verchromter Rüstung vorstellt.

    So erklärt sich imho auch die recht bescheidene IMDb-Wertung von 6,10/10, die ich persönlich auf 7,50/10 aufwerte.
    Manche Arbeit gefällt mir.
    D
    a könnte ich stundenlang zugucken.

  23. #573
    Cineast
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    Avatar von Gartek
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    Oh je, Serien über Lovefilm bestellen ist doch keine so gute Idee.

    Habe "The Night Manager" mit Tom Hiddleston und Hugh Laurie bestellt - ein 6-Teiler, von dem die ersten 4 Folgen auf der ersten Blu-Ray sind und die letzten beiden (offensichtlich) auf der nächsten. Jetzt muss ich aber erstmal auf die dazugehörige Post warten. Und es ist echt spannend. (Buchvorlage: John Le Carre)

    Handlung: Der Nachportier (Tom "Loki" Hiddleston) eines ägyptischen Hotels bekommt während der Revolution 2011 von der Freundin eines Mitglieds der einflussreichsten Familie der Stadt eine Liste "zur Aufbewahrung" für den Fall, dass ihr etwas passiert. Bei der Liste handelt es sich um umfangreiche Waffenlieferungen des britischen Unternehmers Richard Roper, der nach außen den Wohltäter und Humanisten gibt. Statt sie zu verwahren bringt der Portier die Liste zur britischen Botschaft und setzt damit eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen in Gang...

    Gestern 4 Folgen am Stück geguckt, die letzten zwei folgen dann irgendwann am Ende der Woche. Menno.

  24. #574
    Dauergast Avatar von gibber
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    Lief von einigen Monaten komplett auf ZDF. Ab und zu bringen die öffentlich/ rechtlichen richtig gute Sachen.

  25. #575
    Peilo Avatar von ImpBiscuit
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